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Reifenservice

Radwechsel im Frühjahr und Herbst: Ablauf, Auswuchten und Einlagerung

Zweimal im Jahr stehen die Räder an: im Frühjahr zurück auf Sommerreifen, im Herbst auf Winterreifen. Beim Werkstatttermin geht es um mehr als das Umstecken — wir prüfen die Reifen, wuchten die Räder aus und lagern den zweiten Satz auf Wunsch bei uns ein.

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Wann der Wechsel ansteht

Als Faustregel gilt „von O bis O“ — von Oktober bis Ostern auf Winterreifen. Maßgeblich ist aber das Wetter: Bei winterlichen Straßenverhältnissen gehören Winterreifen ans Fahrzeug, und bei dauerhaft milden Temperaturen verschleißen sie schneller als nötig. In den Wochen des Saisonwechsels sind Werkstatttermine gefragt; fragen Sie Ihren Termin deshalb früh an.

Mitarbeiter nimmt einen Reifen aus dem Regal im Reifenlager
Eingelagerte Räder holen wir zum Termin aus dem Lager — der zweite Satz muss nicht mit ins Auto.

Was beim Termin passiert

Der Reifencheck ist bei uns kostenlos: Wir sehen uns Profil, Luftdruck und sichtbare Schäden an, bevor etwas montiert wird. Danach übernehmen wir, was Ihre Räder brauchen:

  • Radwechsel und Reifenmontage
  • Auswuchten der Räder
  • Achs- und Spurvermessung bei Bedarf
  • Räderwäsche und Reifeneinlagerung
  • Altreifenentsorgung
  • Reifenhandel mit Reifen-Mobilitäts-Garantie

Den vollständigen Überblick finden Sie im Abschnitt Reifenservice und Reifenhandel.

Warum Auswuchten und Vermessung dazugehören

Schon wenige Gramm Unwucht machen sich ab mittleren Geschwindigkeiten als Vibration im Lenkrad bemerkbar und lassen den Reifen ungleichmäßig abfahren. Stimmt die Spur nicht, nutzt sich die Lauffläche einseitig ab und das Fahrzeug zieht zur Seite. Beides kostet Gummi und Komfort, lange bevor es auffällt.

Wenn Ihr Wagen zieht oder das Lenkrad zittert, sagen Sie uns das bei der Anfrage — dann sehen wir uns Spur und Achse beim selben Termin mit an.

Einlagern statt im Keller stapeln

Reifen mögen es dunkel, trocken und gleichmäßig temperiert; Heizungsluft, Sonnenlicht und Lösungsmittel lassen das Gummi altern. Wer den zweiten Satz bei uns einlagert, spart sich den Platz und die Fahrt mit vier Rädern im Kofferraum. Auf Wunsch waschen wir die Räder vorher, damit Bremsstaub und Streusalz nicht über Monate einwirken.

Woran Sie erkennen, dass ein Satz ausgedient hat

  • Die Profiltiefe nähert sich dem Verschleißanzeiger in der Laufrille.
  • Die Lauffläche ist einseitig oder wellig abgefahren.
  • Risse in der Flanke, Beulen oder eingefahrene Fremdkörper sind sichtbar.
  • Der Satz ist mehrere Jahre alt — das Herstellungsdatum steht als vierstellige DOT-Nummer auf der Flanke.

Im Zweifel sehen wir uns den Satz beim Termin an: Der Reifencheck kostet Sie nichts, und Sie erfahren, ob die Reifen noch eine Saison mitmachen.

Termin anfragen

Sagen Sie uns Fahrzeug und Baujahr und ob Sie einen zweiten Radsatz einlagern möchten. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag.

Eine Anfrage ist noch kein fester Termin — wir melden uns mit einem Vorschlag bei Ihnen.